Ihr Mauerwerk & Sichtsteinmauerspezialist

Die DIN 1053, eine faszinierende Norm, sie regelt die Entstehung von Bauwerken. Als ein oberes Gebot zählt die Pflicht, dass Bauwerke trocken entstehen und trocken gehalten werden müssen, während und nach der Bauzeit, insbesondere die horizontale Ebene von oben muss explizit bei Arbeitspausen, oder während Regenphasen durch Abdecken mit geeigneten Mitteln geschützt werden. Schon mal beobachtet? Eher nicht, in der Regel wird entgegen dieser Norm gewerkelt, ein Problem in eigener Sache, aufwendig und teuer wird argumentiert, wenn überhaupt darüber philosophiert wird. Steckt das Wasser erst im Mauerwerk, sind oft Folgeschäden durch den langwierigen und Schaden verursachenden Trocknungsprozess zu erwarten, zeigen sich jedoch oftmals erst nach der Gesamtfertigstellung des Bauwerkes, Salze und Mineralien werden im Baukörper gelöst und mit der Diffusion an die Oberfläche transportiert und kristallisieren dort wo der Schaden seinen Lauf nimmt. Damit der Stuckateur nicht für diese Folgeschäden haften muss, empfiehlt sich eine genaue Untergrundbeschaffenheitsbewertung und unter Umständen eine Bedenkenanmeldung nach VOB. Wäre eigentlich gar nicht notwendig, die DIN regelt dass doch, wenn sich aber die wenigsten daran halten?, hört sich komisch an, ist aber so.
Wenn die ordentliche Abdeckung horizontal von oben nach Fertigstellung installiert ist, sind im weiteren Verlauf der Bauwerklebenszeit hierdurch keine Schädigungen mehr zu erwarten.
Horizontal von unten, aber auch vertikal in der erdberührten Zone regelt das Anarbeiten und Abdichten übrigens die DIN 18195, aber das ist ein anderes, aber nicht minder interessantes Thema, äußerst wichtig, wenn es um Vermeidung von Bauschäden in der Verlaufzone der Bauwerklebenszeit geht. Eindringe Feuchtigkeit?, ein Garantelement für Frostschäden, Schimmelpilzbildung und erhöhte Wärmeverluste. Viel Spaß beim "Einblick" in das Thema Mauerwerk. Ihr me. Matthias Lothar Nabinger

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